ENA Subsets

Autoantikörper gegen extrahierbare nukleäre Antigene (ENA)
Version: 2, gültig ab: 12.06.2020
Berechneter Parameter Nein
Versandparameter Nein
Abarbeitung
Dienstag 7 bis 15 Uhr
Donnerstag 7 bis 15 Uhr
Klinische Information

Autoantikörper gegen nukleäre Antigene (ANA) richten sich gegen verschiedene Zellkernbestandteile: Nukleinsäuren, Zellkernproteine und Ribonukleoproteine. Der serologische Nachweis von Auto-AK gegen einzelne oder mehrere Zellkern-Autoantigene ist wesentlicher Bestandteil der Diagnosefindung bei Autoimmunerkrankungen. Die Häufigkeit (Prävalenz) antinukleärer Antikörper bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen liegt zwischen 20 und 100%.

Die Bestimmung erfolgt bei Verdacht auf:

  • Sharp Syndrom (MCTD)
  • Systemischen Lupus Erythematodes (SLE)
  • Sjögren Syndrom (SS)
  • Progressive Systemsklerose
  • Poly-/Dermatomyositis
  • Überlappungssyndrom
  • limitierte Form der Systemsklerose (CREST-Syndrom)
  • Primär biliäre Cholangitis (PBC)
Methode
Immunoblot
Primäres Probenmaterial
  • Serum mit Trenngel (rote Kappe mit gelbem Ring)
Probenstabilität
bei 2-8°C 14 Tage
Interferenzen durch Hämolyse
Keine Interferenz bis 5 mg/ml Hämoglobin
Interferenzen durch Ikterus
Keine Interferenz bis 0,4 mg/ml Bilirubin
Interferenzen durch Lipämie
Keine Interferenz bis 20 mg/ml Triglyceride
Kreuzreaktionen

Es wurden keine Kreuzreaktionen mit anderen Antikörpern beobachtet.