HCV-AK

Hepatitis C-AK
Version: 2, gültig ab: 24.05.2020
Berechneter Parameter Nein
Versandparameter Nein
Abarbeitung
täglich 0 bis 24 Uhr
Klinische Information

Dient zum qualitativen Nachweis von Antikörpern gegen das Hepatitis-C-Virus (anti-HCV) in Humanserum und -plasma einschließlich postmortaler Proben. Der Assay ist als Hilfsmittel bei der Diagnose von Hepatitis-C-Infektionen sowie als Screeningtest vorgesehen.

Methode
Chemilumineszenz-Mikropartikel-Immunoassay (CMIA)
Präanalytik

Es ist sicherzustellen, dass alle Fibrin- und Zellpartikelrückstände vor der Analyse entferntwerden.

Primäres Probenmaterial
  • Heparin-Blut mit Trenngel (grüne Kappe)
Probenstabilität
bei 15-25°C 4 Tage
bei 2-8°C 7 Tage
bei -20°C keine Angabe
Probenstabilität Zusatzinformation

Proben nicht öfter als 5 Mal auftauen. Die Probe muss nach dem Auftauen gründlich gemischt, noch einmal zentrifugiert und dann ialiquotiert werden, um alle aufgeschwemmten Fibrinpartikel oder -aggregate, die falsch positive Ergebnisse liefern könnten, zu entfernen.

Interferenzen durch Hämolyse
Interferenz ab 2 g/l Hämoglobin
Interferenzen durch Ikterus
Interferenz ab 0,2 g/l unkonjugiertes und ab 0,3 g/l konjugiertes Bilirubin
Interferenzen durch Lipämie
Interferenz ab 33 g/l Triglyzeride
Andere Interferenzen

Interferenz ab 120 g/l Gesamtprotein

Eine vorhandende Immunschwäche und Umstände, wie etwa eine schwere Infektion und eine Therapie mit Immunsuppressiva, können zur Senkung der Antikörperkonzentrationen unter die Nachweisgrenze des Assays führen.

Kreuzreaktionen

Anormale Gamma-Immunglobulinämie (? 24 g/l oder das Doppelte des Normwerts) kann zu falsch positiven Reaktionen führen.