DHEA-S

Dihydroepiandro-steron-Sulfat
Version: 1, gültig ab: 24.05.2020
Einheit
µg/dl
Berechneter Parameter Nein
Versandparameter Nein
Abarbeitung
Montag - Freitag 7 bis 14 Uhr
Klinische Information

DHEA ist ein Steroidhormon, das in der NNR (bei Frauen zu 30% auch in den Ovarien) gebildet, und in der Leber sulfatiert (DHEAS) und zu Testosteron verstoffwechselt wird. Erhöht bei: Adrenogenitales Syndrom (AGS), NNR-Tumor. Erniedrigt bei: NNR-Insuffizienz.

Referenzbereich allgemein
Altersklasse weiblich männlich Einheiten
bis 21 Jahre 51 - 321 24 - 537 µg/dl
bis 30 Jahre 18 - 391 85 - 690 µg/dl
bis 40 Jahre 23 - 266 106 - 464 µg/dl
bis 50 Jahre 19 - 231 70 - 495 µg/dl
bis 60 Jahre 8 - 188 38 - 313 µg/dl
bis 70 Jahre 12 - 133 24 - 244 µg/dl
> 70 Jahre 7 - 177 5 - 253 µg/dl
Methode
Chemilumineszenz-Mikropartikel-Immunoassay (CMIA)
Primäres Probenmaterial
  • Heparin-Blut mit Trenngel (grüne Kappe)
Probenstabilität
bei 15-25°C 8 Stunden
bei 2-8°C 2 Tage
bei -20°C keine Angabe
Probenstabilität Zusatzinformation

Probe nur einmal auftauen

Interferenzen durch Hämolyse
ab 1000 mg/dl Hämoglobin
Interferenzen durch Ikterus
ab 30 mg/dl Bilirubin
Interferenzen durch Lipämie
ab 1750 mg/dl Triglyceride
Andere Interferenzen

ab 6 g/dl Humanserumalbumin

Kreuzreaktionen

Es besteht die Möglichkeit einer Störung durch in der Patientenprobe enthaltene heterophile Antikörper. Patienten, die regelmäßig mit Tieren in Kontakt kommen oder sich immuntherapeutischen oder -diagnostischen Verfahren unter Einsatz von Immunglobulinen oder Immunglobulin-Fragmenten unterzogen haben, können Antikörper bilden (wie bspw. HAMA), welche Immunoassays stören. Außerdem können Patientenproben andere heterophile Antikörper enthalten, wie z.B. Human-Anti-Ziegen- Antikörper. Derartige störende Antikörper können zu fehlerhaften Ergebnissen führen.