Vitamin B12

Version: 1, gültig ab: 24.05.2020
Einheit
pg/ml
Berechneter Parameter Nein
Versandparameter Nein
Abarbeitung
Montag - Freitag 7 bis 14 Uhr
Klinische Information

Der Vitamin B12 Test dient zum Nachweis eines Vitamin B12 Mangels. Die Ursachen für einen Vitamin-B12-Mangel lassen sich in drei Klassen einteilen: Nährstoffmangel, Maladsorptionssyndrom und andere gastrointestinale Ursachen. Ein B12-Mangel kann zu megaloblastischer Anämie (MA), Nervenschädigung und Degeneration des Rückenmarks führen.

Referenzbereich allgemein
Altersklasse weiblich männlich Einheiten
* 180 - 914 pg/ml
Referenzbereich
Altersklasse weiblich männlich Einheiten
* Grauzone: 145 - 180 pg/ml
Referenzbereich
Altersklasse weiblich männlich Einheiten
* Mangel: <145 pg/ml
Methode
Chemilumineszenz-Mikropartikel-Immunoassay (CMIA)
Primäres Probenmaterial
  • Heparin-Blut mit Trenngel (grüne Kappe)
Probenstabilität
bei 15-25°C 8 Stunden
bei 2-8°C 24 Stunden
bei -20°C keine Angaben
Probenstabilität Zusatzinformation

nur einmalig einfrieren

Interferenzen durch Hämolyse
keine Angabe
Interferenzen durch Ikterus
keine Interferenz bis 10 mg/dl Bilirubin
Interferenzen durch Lipämie
keine Interferenz bis 1800 mg/dl Triglyceride
Kreuzreaktionen

Proben mit 10 000 pg/mL des Vitamin-B12-Analogs Kobinamid zeigten eine Kreuzreaktivität von weniger als 0,5 %. Erhöhte Vitamin B12-Spiegel wurden im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft, der Einnahme von oralen Kontrazeptiva und Multivitaminpräparaten sowie bei myeloproliferativen Krankheiten, wie chronischer granulozytischer Leukämie und myelomonozytischer Leukämie, beobachtet.

Es besteht die Möglichkeit einer Störung durch in der Patientenprobe enthaltene heterophile Antikörper. Patienten, die regelmäßig mit Tieren in Kontakt kommen oder sich immuntherapeutischen oder -diagnostischen Verfahren unter Einsatz von Immunglobulinen oder Immunglobulin-Fragmenten unterzogen haben, können Antikörper bilden (wie bspw. HAMA), welche Immunoassays stören. Außerdem können Patientenproben andere heterophile Antikörper enthalten, wie z.B. Human-Anti-Ziegen- Antikörper. Derartige störende Antikörper können zu fehlerhaften Ergebnissen führen.