CEA

Karzinoembryonales Antigen
Version: 1, gültig ab: 24.05.2020
Einheit
ng/ml
Berechneter Parameter Nein
Versandparameter Nein
Abarbeitung
Montag - Freitag 7 bis 14 Uhr
Klinische Information

Dient als Hilfsmittel bei der Prognosestellung und der Behandlung von Tumorpatienten, bei denen Schwankungen der CEA-Konzentrationen beobachtet werden. Häufig werden erhöhte Werte von CEA bei Patienten mit kolorektalen Karzinomen, mit Karzinomen der Mamma, der Lunge, der Prostata, des Pankreas und des Ovars nachgewiesen.

Referenzbereich allgemein
Altersklasse weiblich männlich Einheiten
* < 2,99 ng/ml
Methode
Chemilumineszenz-Mikropartikel-Immunoassay (CMIA)
Primäres Probenmaterial
  • Serum mit Trenngel (rote Kappe mit gelbem Ring)
Probenstabilität
bei 15-25°C 8 Stunden
bei 2-8°C 48 Stunden
bei -20°C keine Angabe
Interferenzen durch Hämolyse
bis 500 mg/dl Hämoglobin: keine Interferenz
Interferenzen durch Ikterus
bis 30 mg/dl Blirubin: keine Interferenz
Interferenzen durch Lipämie
bis 1800 mg/dl Triglyzeride: keine Interferenz
Andere Interferenzen

bis 5 g/dl Humanserumalbumin: keine Interferenz bis 500 IU/ml Rheumafaktorgehalt: keine Interferenz

Kreuzreaktionen

Es besteht die Möglichkeit einer Störung durch in der Patientenprobe enthaltene heterophile Antikörper. Patienten, die regelmäßig mit Tieren in Kontakt kommen oder sich immuntherapeutischen oder -diagnostischen Verfahren unter Einsatz von Immunglobulinen oder Immunglobulin-Fragmenten unterzogen haben, können Antikörper bilden (wie bspw. HAMA), welche Immunoassays stören. Außerdem können Patientenproben andere heterophile Antikörper enthalten, wie z.B. Human-Anti-Ziegen- Antikörper. Derartige störende Antikörper können zu fehlerhaften Ergebnissen führen.