C-Peptid

Version: 1, gültig ab: 24.05.2020
Einheit
ng/ml
Berechneter Parameter Nein
Versandparameter Nein
Abarbeitung
Montag - Freitag 7 bis 14 Uhr
Klinische Information

Dient als Hilfsmittel bei der Diagnose und Behandlung von Patienten mit gestörter Insulinsektretion, einschliesslich Diabetes mellitus.

Referenzbereich
Altersklasse weiblich männlich Einheiten
* 0,8 - 4,2 ng/ml
Methode
Chemilumineszenz-Mikropartikel-Immunoassay (CMIA)
Präanalytik

Verklumpte Proben dürfen nicht benutzt werden.

Primäres Probenmaterial
  • Serum mit Trenngel (rote Kappe mit gelbem Ring)
Probenstabilität
bei 2-8°C 24 Stunden
Probenstabilität Zusatzinformation

Für eine längere Aufbewahrung Proben bei -20 °C einfrieren. Einmaliges Einfrieren und Auftauen hat keinen Einfluss auf die Testergebnisse.

Interferenzen durch Hämolyse
keine bis Hämoglobin < 500 mg/dL
Interferenzen durch Ikterus
keine bis Bilirubin < 0,125 mg/mL
Interferenzen durch Lipämie
keine bis Triglyceride < 12,5 mg/mL
Andere Interferenzen

Kontamination der Proben durch Bakterien oder Hitze-Inaktivierung können die Testergebnisse beeinflussen. Bei Patienten mit Niereninsuffizienz werden erhöhte C-Peptid-Basalspiegel gemessen. Nahrungsaufnahme oder eine Therapie mit Pharmaka, die die ß-Zellen stimulieren (z.B. Corticosteroide), führen zu einem Anstieg der C-Peptid-Sekretion. Fasten oder die Einnahme von ß-Zellen-hemmenden Substanzen, wie Insulin oder alpha-Sympathikomimetika, senken die Ausschüttung von C-Peptid. Bei Patienten mit M. Addison werden subnormale C-Peptid-Konzentrationen gefunden. Extrem hohe HAMA-Konzentrationen könnten die Werte beeinflussen.

Kreuzreaktionen

Es können Kreuzreaktivitäten mit humanem Proinsulin auftreten.