Alk. Phosphatase (AP)

Version: 1, gültig ab: 24.05.2020
Einheit
U/l
Berechneter Parameter Nein
Versandparameter Nein
Abarbeitung
täglich 0 bis 24 Uhr
Klinische Information

Zur Diagnose und Überwachung der Behandlung von Leber-, Knochen-, Darm- und Nebenschilddrüsenerkrankungen. Bei erniedrigter Alkalischen Phosphatase, besonders in Verbindung mit erhöhter Phosphatkonzentration, muss an eine Hypophosphatasie (Rathbun-Syndrom, Phosphatasemangelrachitis, Phosphoethanolaminurie) gedacht werden.

Referenzbereich Kinder
Altersklasse weiblich männlich Einheiten
bis 30 Tage 48 - 406 75 - 316 U/l
bis 1 Jahre 124 - 341 82 - 383 U/l
bis 3 Jahre 108 - 317 104 - 345 U/l
bis 6 Jahre 96 - 297 93 - 309 U/l
bis 9 Jahre 69 - 325 86 - 315 U/l
bis 12 Jahre 51 - 332 42 - 362 U/l
bis 15 Jahre 50 - 162 74 - 390 U/l
bis 18 Jahre 47 - 119 52 - 171 U/l
Referenzbereich Erwachsene
Altersklasse weiblich männlich Einheiten
> 18 Jahre 30 - 120 U/l
Methode
Photometrie
Präanalytik

Falsch niedrige Werte nach Bluttransfusion, da das infundierte Zitrat eine Verminderung der Enzymaktivität bewirkt.

12stündige Nahrungskarenz erforderlich, da 2 bis 4 Stunden nach Nahrungsaufnahme durch einen Einstrom von Dünndarm-AP in die Zirkulation eine Erhöhung der Gesamt-AP von im Mittel 30 U/l auftreten kann.

Primäres Probenmaterial
  • Heparin-Blut mit Trenngel (grüne Kappe)
Probenstabilität
bei 15-25°C 7 Tage
bei 2-8°C 7 Tage
Interferenzen durch Hämolyse
bis 4,5 g/l Hämoglobin weniger als 10% Interferenz
Interferenzen durch Ikterus
bis 28 mg/dl Bilirubin weniger als 10% Interferenz
Interferenzen durch Lipämie
bis 1000 mg/dl Intralipid weniger als 3% Interferenz